DZT beim Deutschen Hotelkongress 2011 in Berlin
Deutschland bei chinesischen Gästen immer beliebter
Frankfurt am Main - „China und Indien sind bis 2020 die wichtigsten Quellmärkte für Deutschland“, dies betonte Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), am 24. Januar beim Deutschen Hotelkongress. Sie referierte über Reiseströme aus Asien und die Anforderungen dieser Gäste an Europäische Hotels. Der Kongress stand unter dem Motto: „Nach der Rezession mit neuen Strategien jetzt den Aufschwung gestalten!“ Petra Hedorfer sieht dabei großes Potenzial im asiatischen Markt.
Weltweit sind Asien und der Mittlere Osten die Zielmärkte mit dem größten Wachstum. Laut World Tourism Organization (UNWTO) haben
die Ankünfte aus der Asien-/Pazifikregion im Vergleich zu 2008 um 10,7 Prozent zugenommen. Die überwiegende Mehrheit der Asiaten (71,7) Prozent bleibt auf dem eigenen Kontinent, über 14 Prozent reisen nach Europa.
Dabei liegt Deutschland in ihrer Gunst besonders weit oben. Von Januar bis Oktober stieg die Zahl der ausländischen Übernachtungen laut
Statistischem Bundesamt im Vergleich zu 2008, dem Jahr vor der Krise, um 6,6 Prozent. Dabei fällt auf, dass die Chinesen wachsendes Interesse an Europa haben.
Nach einer Umfrage der European Travel Commission aus dem Jahr 2008/2009 empfinden die Chinesen Deutschland als einzigartiges Reiseziel mit einer reizvollen Landschaft und historischen Sehenswürdigkeiten. Das Land gilt als modern, sauber, elegant und attraktiv mit vielen kulturellen Angeboten. Auch deshalb zählt Deutschland in Asien mittlerweile zu den TOP 10 von 50 weltweiten Zielmärkten. Bei den
Übernachtungen aus dem Ausland 2010 hat China Japan als wichtigsten Quellmarkt in Asien überholt.
Foto: Carstino Delmonte
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